CM-Messverfahren

Leckortung

CM-Messverfahren

Zur exakten Feuchtebestimmung eines mineralischen Baustoffs müssen Proben entnommen werden. Dies führt zur punktuellen Zerstörung. Das Probestück muss anschließend in Einzelstücke zerkleinert werden, die einen Durchmesser von weniger als 2 mm aufweisen müssen. Das derart vorbereitete Messgut muss dann abgewogen und zusammen mit Carbidkapseln und Stahlkugeln in eine Stahlflasche abgefüllt werden, die fest verschlossen wird.

Heftiges Schütteln der Flasche bewirkt die Zerstörung der Carbidampulle mittels der eingebrachten Stahlkugeln, und ausgelöst durch die entstehende chemische Reaktion baut sich innerhalb der Flasche ein bestimmter Druck auf, der über ein eingebautes Monometer abgelesen werden kann und Rückschlüsse auf die Feuchtigkeit der in der Flasche befindlichen Materialprobe ermöglicht.

Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass bei der Probenvorbereitung wenig Feuchtigkeit verloren geht. Daraus ist zu folgern:

  • Die Probeentnahme und Probevorbereitung muss so schnell wie möglich durchgeführt werden
  • Die Probenvorbereitung darf nicht bei Sonneneinstrahlung bzw. Luftzug vorgenommen werden
  • Das Probenmaterial ist nur soweit zu zerkleinern, dass es in der CM-Flasche mit Hilfe der 4 Kugeln völlig zerkleinert werden kann